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Mein Mac Life – wie ich zu Apple kam

16. März 2009

Seit nunmehr über drei Jahren bin ich infiziert – ja, ich gestehe, daß mich das Mac-Fieber gepackt hat.
Seit Ende 2005 pendelte ich regelmäßig zwischen Kiel und Bern. Seinerzeit „bewaffnet“ mit einem 15″ Aldi Laptop (>3 kg). Während einer Reise von/nach Bern musste ich jedes mal zwischen Bus, PKW, Flugzeug und Bahn wechseln und hatte mitunter auch mal mehr als nur den Rucksack als Handgepäck dabei. Also sollte etwas handlicheres her … die heute so populären Netbooks gab es damals noch nicht bzw. waren unerschwinglich. So bin ich dann zu meinem ersten Mac gekommen – ein iBook G4, also noch aus der „vor Intel Zeit“. Ausschlaggebend waren Größe (12″), Gewicht (2,2 kg)  und Akku-Laufzeit (>3h). Der Preis war in meinen Augen angemessen und so wurde es eben ein Mac.

Berufsbedingt habe ich schon auf/mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen gearbeitet und bin daher in dieser Frage wenig dogmatisch, aber für den privaten Gebrauch sagte mir „Tiger“ (Mac OS X 10.4) durchaus zu. Ich war „angefixt“.
Meine wirtschaftliche Situation war, bedingt durch die Reise- und Auslandtätigkeit, nicht wirklich angespannt, und so kam kurze Zeit später ein schwarzer Video iPod (30 GB) hinzu.

Anfang 2007 bin ich dann ganz nach Bern gezogen und habe festgestellt, daß das iBook für den stationären Betrieb zu Hause doch etwas mager ist. Diese Erkenntnis in Verbindung mit dem Schweizer Mehrwertsteuer-Satz (7,6%) bewog mich zum Kauf eines MacBook Pro [MBP], nun mit Intel Core2Duo und mattem(!) Display. Allerdings mit Schweizer Tastatur-Layout …
Im Vergleich zu Deutschland reichlich 10% günstiger und dank starkem € schon fast ein Schnäppchen 🙂 Auf dem wird auch gerade dieser Text geschrieben 😉

Ende 2007 dann die neue Version Mac OS X „Leopard“ – das machte auf dem MBP richtig Spaß und ist neben den vielen nützlichen Kleinigkeiten echtes eye-candy.

Und dann sind alle Dämme gebrochen – in einem Anfall völlig irrationalen „haben wollens“ kaufte ich dann Anfang/Mitte 2008 einen Mac Pro und ein 23″ Cinema Display. Der 19″ BenQ dient seither als zweit-Display – wenn man sich einmal an einen 2-Monitor-Arbeitsplatz gewöhnt hat, gibt es kein zurück mehr ….
Und bei nunmehr 3 Macs darf ein Draft n Airport Extreme Router natürlich auch nicht fehlen.

Zum September 2008 ging dann meine Tätigkeit in der Schweiz, und damit die Fliegerei Hamburg Zürich, zu Ende. Für die Bonus-Meilen gab es dann bei einer bekannten deutschen Fluglinie einen 16 GB iPod Touch.
Für das Internet unterwegs benutze ich ihn übrigens zusammen mit dem (Nokia E65) Handy, das dann mit einer Fonic SIM Karte als WLAN Hotspot dient.
Die naheliegende Frage nach einem iPhone habe ich für mich negativ entschieden, da ich nicht viel mobil telefoniere und mobiles Internet nur sporadisch nutze.
Der ‚alte‘ iPod beschallt derweil übrigens, in einem JBL On Stage stehend, das Badezimmer 🙂

Am vergangenen Wochenende dann habe ich mir noch eine Airport Express geleistet.
Nun streame ich meine iTunes Musik vom MBP auf die Anlage im Wohnzimmer. Oder die vom Mac Pro im Arbeitszimmer, kontrolliert über VNC vom MBP oder via „Remote“ vom iPod aus, oder oder oder…

Zusammenfassend kann ich sagen, daß so ein geschlossenes System aus verschiedenen Apple Produkten ein wirklich tolles und mächtiges Werkzeug ergeben – es funktioniert einfach 😉
Aber das können andere Hersteller auch, und auch Apple und Mac OS X haben im Detail so ihre Macken!
Wenn man sich aber mal auf ein System festgelegt hat, macht es, zumindest bei Apple, wirklich Spaß!

Windows nutze ich privat noch parallel mit (Virtual Box / Parallels), hauptsächlich für .NET-Entwicklung und Tests.

Als Wunsch für die Zukunft würde ich mir eine OS X Live-CD/DVD wünschen, damit mehr Privat-Anwender sich mal ein unverbindliches Bild von Apples Betriebssystem machen können.

Ich jedenfalls bleibe bis auf Weiteres dabei!

Nachtrag: Passend dazu beim Satire-Magazin ‚The Onion‚ : Mac Book Wheel

Dieser Artikel ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

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