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Wahl(en)

21. September 2009

In Schleswig Holstein haben wir ja kommendes Wochenende das Privileg gleich zweimal wählen zu dürfen. Zum einen ist da die Landtagswahl, bei der sich Carstensen und Stegner tatsächlich erdreisten sich überhaupt zur Wahl zu stellen, zum anderen ja auch die Bundestgaswahl wo Frank Walter und Angela auf das Kanzleramt spekulieren und Guido auf den Posten des Außenministers *schauder*

Nun habe ich bisher eher taktisch, oder im Einzelfall auch mal frustriert (Pogo Partei), gewählt, aber dieses mal werde ich alle Kreuzchen bei den Piraten machen. Man kann das jetzt zerreden, als taktisch unklug um CDU/CSU/FDP zu verhindern, hier wie im Bund, aber das ist mir jetzt mal egal – aus meiner Sicht ist das erstmals* eine ernstzunehmende Partei mit einigen zentralen Themen die wir als Gesellschaft mal klären sollten. Und dann kann ich auch nach den Wahlen über die Regierung(en) immer sagen „ICH habe DIE nicht gewählt“ 😉 Vielleicht erliege ich auch gerade ein bisschen einem hype, denn so „cool“ die Piraten heute auch noch sind, mit der entsprechenden Verantwortung ausgestattet, wird sich der Weg dieser Partei erst noch zeigen (müssen).

Nun ist es raus: ich werde Piraten wählen … wenn es aber nach der SH:Z ginge, immerhin in Schleswig Holstein der auflagestärkste Zeitungsverlag, dann wüsste ich womöglich gar nicht, daß es die Piraten Partei überhaupt gibt:

Eine „Stallorder“ der Chefredaktion verhindert, dass sämtliche dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ) gehörenden 14 Tageszeitungen über die FREIEN WÄHLER und die PIRATENPARTEI berichten dürfen. Dies kam dadurch ans Licht, dass der Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER, Helmut Andresen, zu einem Pressegespräch erst ein- und dann wieder ausgeladen wurde.

Der ganze Artikel hier

Aber auf den Seiten der großen überregionalen Tages- und Wochenzeitungen werden die Piraten durchaus thematisiert – sie werden wahrgenommen! Allein das ist schon viel Wert!
Die Betrachtungen fallen naturgemäß unterschiedlich aus, und speziell das Thema „rechter Rand“ muss vom potentiellen Wähler genau im Auge gehalten werden!
UPDATE: Dazu und zu der oben angesprochenen Selbstfindung schreibt auch der Spiegelfechter.

Jetzt mal wieder zur HSH: wenn alle Einwohner, vom Baby bis zum Greis, Hamburgs und Schleswig Holsteins nur jeweils knapp 10 Euro spenden, haben wir die 45 Mio US$ die die HSH im November 2008 an Goldman Sachs verschenkt hat, auf einen Schlag wieder raus …
Das sind ja auch nur „Peanuts“ gegen die Bürgschaft in zweistelliger Milliardenhöhe die die Regierung Carstensen/Stegner bereitwillig gegeben hat.

Ach, und am Ende noch meine düstere Prognose: ich erwarte Schwarz/Gelb sowohl im Land als auch im Bund …

*) „erstmals“ bezieht sich auf die entsprechenden Wahlen an denen ich teilnehmen durfte/konnte

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