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Retro Flash 1978

17. April 2010

Es gibt ja jetzt immer mehr „Ältere“ …

Sendepause

17. Dezember 2009

I moag grad net

Less is more – weniger ist mehr

11. Oktober 2009

Meine Erwartung/Befürchtung ist ja voll eingetroffen – Schwarz/Gelb im Bund wie im Land. Nach einigen Tagen der Schockstarre will ich mich mal wieder zu Wort melden. Nicht zuletzt wegen meiner Baustelle (ich bekomme ein neues Bad) bin ich die letzten Tage nicht dazu gekommen etwas zu schreiben.

Themen gäbe es ja genug, sei es der Nobel-Preis für Obama, Sarkozys „Raubkopien“ oder auch nur die neuste „Entdeckung“ bei der HSH.
Nein, heute möchte ich ausnahmsweise auf englisch schreiben: seit einiger Zeit lese ich das Blog von Tillerman – einem Laser segelnden Großvater.
Er ruft monatlich zu einem „group writing project“ auf, bei dem man Texte zu einem gegebenen Thema einreichen kann/soll. Und das Thema diesmal ist eben „Less is more“ – weniger ist mehr.

I’d like to start with a warm welcome to all the international (say non-german) readers! The great Tillerman has asked for a post about „Less is more“ and you are about to read the result in my humble knowledge of the english language:

Sailing in general is a good example since it doesn’t use any limited resources such as oil or coal, instead it uses the endless power of the wind – with the drawback that less wind gives less speed. But as humans we compete in gaining more distance and/or speed than the rival with the given wind and call it a regatta.
But even within sailing there are substantial differences: there are yachts with full sized kitchens and TV as well as race machines in the big size.
There are the small boats, say dinghy, as well – being less in size but incidentally fast ’n fun as well. Size doesn’t matter here.
And when you stick inside a given size like a dinghy, our favorite (Laser) makes a good point in speed, handling and even price. Even though there might be faster skiffs around, the Laser still internalizes the sense of „less is more“ with its limited trimming options.
Because of its „less“ the Laser still is even „more“ challenging then most of the other dinghies, despite of its age of almost 40.
Sailing a Laser is all about „less is more“ – you have less size, less weight, less trimming, less everything …

Respekt

22. September 2009

Da schreibt sich mal ein SPDler die Wut von der Seele:

Ich möchte Sie mit diesem Brief dazu aufrufen, bei der kommenden Bundestagswahl ihre Zweitstimme nicht der SPD zu geben, und auch keiner anderen der etablierten Parteien. Ich möchte Sie davon überzeugen, bei der Wahl zu Gunsten der Piraten-Partei zu stimmen.

via Fefe

Wahl(en)

21. September 2009

In Schleswig Holstein haben wir ja kommendes Wochenende das Privileg gleich zweimal wählen zu dürfen. Zum einen ist da die Landtagswahl, bei der sich Carstensen und Stegner tatsächlich erdreisten sich überhaupt zur Wahl zu stellen, zum anderen ja auch die Bundestgaswahl wo Frank Walter und Angela auf das Kanzleramt spekulieren und Guido auf den Posten des Außenministers *schauder*

Nun habe ich bisher eher taktisch, oder im Einzelfall auch mal frustriert (Pogo Partei), gewählt, aber dieses mal werde ich alle Kreuzchen bei den Piraten machen. Man kann das jetzt zerreden, als taktisch unklug um CDU/CSU/FDP zu verhindern, hier wie im Bund, aber das ist mir jetzt mal egal – aus meiner Sicht ist das erstmals* eine ernstzunehmende Partei mit einigen zentralen Themen die wir als Gesellschaft mal klären sollten. Und dann kann ich auch nach den Wahlen über die Regierung(en) immer sagen „ICH habe DIE nicht gewählt“😉 Vielleicht erliege ich auch gerade ein bisschen einem hype, denn so „cool“ die Piraten heute auch noch sind, mit der entsprechenden Verantwortung ausgestattet, wird sich der Weg dieser Partei erst noch zeigen (müssen).

Nun ist es raus: ich werde Piraten wählen … wenn es aber nach der SH:Z ginge, immerhin in Schleswig Holstein der auflagestärkste Zeitungsverlag, dann wüsste ich womöglich gar nicht, daß es die Piraten Partei überhaupt gibt:

Eine „Stallorder“ der Chefredaktion verhindert, dass sämtliche dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ) gehörenden 14 Tageszeitungen über die FREIEN WÄHLER und die PIRATENPARTEI berichten dürfen. Dies kam dadurch ans Licht, dass der Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER, Helmut Andresen, zu einem Pressegespräch erst ein- und dann wieder ausgeladen wurde.

Der ganze Artikel hier

Aber auf den Seiten der großen überregionalen Tages- und Wochenzeitungen werden die Piraten durchaus thematisiert – sie werden wahrgenommen! Allein das ist schon viel Wert!
Die Betrachtungen fallen naturgemäß unterschiedlich aus, und speziell das Thema „rechter Rand“ muss vom potentiellen Wähler genau im Auge gehalten werden!
UPDATE: Dazu und zu der oben angesprochenen Selbstfindung schreibt auch der Spiegelfechter.

Jetzt mal wieder zur HSH: wenn alle Einwohner, vom Baby bis zum Greis, Hamburgs und Schleswig Holsteins nur jeweils knapp 10 Euro spenden, haben wir die 45 Mio US$ die die HSH im November 2008 an Goldman Sachs verschenkt hat, auf einen Schlag wieder raus …
Das sind ja auch nur „Peanuts“ gegen die Bürgschaft in zweistelliger Milliardenhöhe die die Regierung Carstensen/Stegner bereitwillig gegeben hat.

Ach, und am Ende noch meine düstere Prognose: ich erwarte Schwarz/Gelb sowohl im Land als auch im Bund …

*) „erstmals“ bezieht sich auf die entsprechenden Wahlen an denen ich teilnehmen durfte/konnte

Freedom Not Fear

10. September 2009

Sehen wir uns am Wochenende in Berlin?

Aufruf zur Demo „Freiheit statt Angst“ am kommenden Samstag in Berlin
Eine Mitfahrbörse gibt es hier

Freiheit statt Angst – der Trailer from Alexander Svensson on Vimeo.

Ratten als Minensucher

2. September 2009

In unserer Studenten-WG hatten die beiden Mitbewohner zusammen 5 Ratten und ich fand das ganz toll, brauchte ich mich doch um nichts kümmern und hatte doch immer die Möglichkeiten mich mit ihnen zu beschäftigen.
Ratten gelten ja nicht umsonst als ziemlich klug, aber das sie Minen suchen und vor allem auch finden können, war mir bis heute neu.
Zufällig bin ich heute in der FAZ darauf gestossen:

Ronaldinho ist der unbestrittene Star der „Herorats“, wie die Minensucher der belgisch-tansanischen Nichtregierungsorganisation Apopo genannt werden. Ronaldinho ist drei Jahre alt und mit knapp zwei Kilogramm Gewicht und einer Länge von fast einem Meter ein richtiger Brocken.
[…]
Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von acht Jahren kann die Riesenhamsterratte rund sechs Jahre eingesetzt werden – das lässt sie mit einem Sprengstoffhund gleichziehen. Zudem sind die Ratten unglaublich schnell. Zwei Nager können innerhalb von 40 Minuten eine Fläche von 200 Quadratmetern absuchen. Ein Mensch benötigt dafür den ganzen Tag. Wenn sie ihre 30 Ratten einsetzen, können die Minensucher von Apopo täglich bis zu 1500 Quadratmeter überprüfen. Das schafft nicht einmal eine Hundemeute. Darüber hinaus brauchen Ratten keine Bezugsperson wie ein Hund. Jeder der Rattenführer kann mit jedem Nager arbeiten

Den ganzen Artikel gibt es hier

Auch in Kolumbien weiß man die feinen Nasen der Ratten zu schätzen – das Video (1:52 Min) gibt es hier

Wer mehr darüber erfahren will und/oder die Arbeit von Apopo unterstützen möchte: guckst du hier

Minensucher-Ratte

Minensucher-Ratte


Das Foto kommt von http://www.apopo.org wo es auch noch weitere sowie Videos gibt!

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